IVCG-HOMEKONTAKTELINKS
Kopfbild
Themen

Termine












Die IVCG

 
M O N D A Y   M A N N A 
Montags Manna
Ein Dienst für die internationale Geschäftswelt
Diese Woche für Sie von der IVCG ausgewählt:

DIE WAHL EINER FÜHRUNGSPERSON MIT CHARAKTER (15. KW)

 

„Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden!“ Diese Anweisung aus Römer 12, 15 fällt uns mit am schwersten. Die meisten von uns haben keine Probleme, mit den Trauernden zu trauern. Aber mit denen sich freuen, die sich freuen, fällt mir sehr schwer. Wenn jemand Erfolg und Gewinn auf einem Gebiet hat, das uns oder unsere Identität tangiert, dann verübeln wir es dem anderen, statt uns mit ihm zu freuen.

Ich glaube, keiner hatte Probleme, sich mit dem Paar in den USA zu freuen, das Siebtlinge zur Welt gebracht hat, weil kaum einer von uns sieben Kinder auf einmal haben möchte. Aber wenn wein Paar keine Kinder bekommen kann, und Freunde teilen ihnen mit, dsich ass bei ihnen Nachwuchs angemeldet hat, dann ist es schwer. Es ist leicht, fröhlich zu einer Hochzeit zu gehen, wenn man selbst glücklich verheiratet ist. Aber wenn man singel ist oder zurückgewiesen wurde, dann ist das schwer. Wenn jemand zu mir sagt: „Ich habe einen riesigen Barsch geangelt“, dann kann ich mich mit ihm freuen, weil ich keine Angler bin. Aber mein Bruder erzählte mir kürzlich, dass er ein hole-in-one gespielt hatte (es war nur ein 120 m – Loch und natürlich ein Glückstreffer, aber das ist ja auch egal).

Um unsere Beziehungen bei der Arbeit, in der Schule, beim Spiel oder Zuhause zu bereichern, müssen wir uns mit den Freudigen mitfreuen. In der Bibel erzählt Jesus in Matthäus, 20; 1-16 ein Gleichnis über Arbeiter im Weinberg, welches genau über dieses Thema handelt. Das Problem damals wie auch heute:

unfaires Vergleichen. Diese Vergleiche führten zu Unzufriedenheit, Neid, Nörgelei und letztendlich verfremdete Beziehungen. Neid lässt die Knochen verfaulen und frisst uns bei lebendigem Leibe. Nörgeln führt zu einer negativen sich stets beklagenden Persönlichkeit. Das wird Sie anderen Menschen entfremden.

Titus 3; 3: „Denn einst...führten (auch wir)unser Leben in Bosheit und Neid, verhaßt, einander hassend.“ Zwei rivalisierende Autoren trafen sich. Einer hatte gerade ein erfolgreiches Buch veröffentlicht. „Ich habe gerade Ihr Buch gelesen. Es war so gut, aber wer hat es denn für Sie geschrieben?“ Der andere Schriftsteller: „Vielen Dank, aber wer hat es Ihnen vorgelesen?“

Wir sehen unfaires Vergleichen in vielen Lebensbereichen. Im Sport erfährt ein hochdotierter Athlet, dass ein anderer noch mehr verdient, also will er auch mehr. Im Märchen war die böse Königin so lange glücklich, bis der Spiegel hir sagte, dass sie nicht die Schönste im Land sei. Neid, Wut und Mord verzehrten sie. Löhne am Arbeitsplatz vergleichen macht nur unglücklich. Wie lernen wir es also, uneigennützig den Segen anderer mitzufeiern? Hier ist ein Rezept, um Neid zu heilen und sich mit den Gesegneten zu freuen.

HÖREN SIE MIT DEM VERGLEICHEN AUF. Vergleiche sind nicht fair. Wir haben nicht alle Fakten, und das Gras auf dern anderen Seite des Zauns sieht immer grüner aus. Ich habe einen interessanten Vergleich gelesen: Michael Jordan hat $300.000 pro Spiel verdient (das sind $10.000 pro Minute) und zusätzlich $40 Millionen durch Sponsoren. Er verdiente $178.000 am Tag, ob er arbeitete oder nicht. Wenn er auf ein $90.000 Auto sparen wollte, dann brauchte er dazu 12 Stunden. In diesem Jahr wird er mehr verdienen als alle US-Präsidenten in ihren Amtsjahren zusammen. Aber wenn Jordan 100% seines Einkommens für 250 Jahre anlegen würde, hätte er immer noch weniger als Bill Gates. Sie werden immer jemanden mit mehr oder etwas Besserem finden. Weigern Sie sich zu vergleichen, sondern vertrauen Sie auf Gottes Herrschaft über Ihrem Leben.


BITTEN SIE GOTT, DEN ZU SEGNEN, DEN SIE BENEIDEN.
Es ist schwierig, gleichzeitig für jemanden weiter zu beten, der erfolgreich ist, und ihm seinen Erfolg neiden. Wenn Sie darum bitten, dass Gott andere segnet, so werden Sie mit dem Überfluss aus Ihren Gebeten gesegnet.

FINDEN SIE WEGE, DIE GESEGNETEN ZU ERMUTIGEN. „Ermutigt einander und baut euch gegeseitig auf.“ Neid lässt die Knochen verfaulen, zerstört Persönlichkeiten und entfremdet Freunde. Ermutigung baut Brücken festigt Freundschaften. Jemadn hat mal gesagt: „Schmeichel mir, und ich glaube dir nicht. Kritisiere, dann höre ich nicht zu. Ermutige mich, dann werde ich dich nie vergessen!“ Geheimnis: Jeder braucht Ermutigung!

RÜCKEN SIE NÄHER IN IHRER BEZEIHUNG. Neid beweirkt, dass man sich zurückzieht und die schweigsame Nummer durchzieht. Tun Sie das Gegenteil. Rücken Sie näher. Teile die Siege der anderen. Wenn sie Sie einladen, das neue Haus zu besichtigen, dann gehen Sie. Jemand möchte Sie zum Mittag einladen? Nur zu!

SEIN SIE DANKBAR. „Tue alles ohne jammern und streiten.“ Es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können. Machen Sie jeden Tag eine Liste von 5 bis 10 Dingen, für die Sie dankbar sind.

Lou Gehrig, einer bekannter amerikanischer Sportler, starb 1941 mit 37 Jahren. Er hatte ALS (jetzt Lou Gehrigs Krankheit genannt). Am 2. Juni, 1941, einige Tage bevor er starb, rief er einen Freund mit guten Nachrichten an. „Es gibt ein neues Serum, das an 10 Menschen ausprobiert wurde, und es wirkte bei 9.“ Er war glücklich. „Hat es bei dir gewirkt, Lou?“ fragte der Freund. „Naja, nein, aber 9 von 10, ist das nicht toll?“ Bei seiner Abschiedsrede an seine Fans sagte Lou: „Heute bin ich der glücklichste Mann der Welt.“ Es könnte gut sein, dass Sie im Moment einer der gesegnetsten Menschen der Welt sind. Seien Sie dankbar! Und freuen Sie sich dann mit denen, die sich freuen!


Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.

CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA.
E-mail: nbrownell(at)cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org

Der Autor

Whit Criswell

USA-Lexington, Kentucky

ist ehemaliger Banker, Trainer und Geschäftsmann, der den Stress und Druck am Arbeitsplatz kennt. Er wohnt in Lexington, Kentucky, USA mit seiner Frau Sandra, seinem Sohn und seiner Tochter im Teenage-Alter.

facebook

ARCHIV



__Zeitschrift 'reflexionen'

Leseproben

__Brennpunkt

__Hintergrund

 > Monday Manna

  • __IVCG-Podcast